Technik

TOLLE FUNKTIONEN UND EDLES DESIGN

Suchen Sie sich Ihre Zutaten individuell aus. Auch bei Ihrer Küche.

Mit neuen Einbaugeräten von namhaften deutschen Herstellern haben Sie dank des durchgängigen Design die Freiheit, die Geräte in Ihrer Traumküche ganz nach Ihren Vorstellungen zu kombinieren – ohne Kompromisse in Sachen Design eingehen zu müssen. Egal ob Herd, Dampfbackofen, Mikrowellen-Kompaktbackofen, Kaffeevollautomaten oder Dunstabzugshaube – egal ob nebeneinander oder übereinander.

KOCHFELDER

Autarke Kochfelder

Autarke Kochfelder haben die besondere Eigenschaft, dass sie unabhängig vom Backofen in die Küche eingeplant werden können. Das heißt, dass die Bedienung nicht über den Backofen erfolgt, sondern über Sensortasten. Die Küchenplanung wird durch die Integration von Autarken Kochfeldern flexibler und das ergonomische Arbeiten wird unterstützt, da man zum Beispiel den Backofen auf Arbeitshöhe einbauen kann.

Induktion

Induktionskochfelder sind sehr energiesparend und effizient. Das Besondere an dieser Technik ist, dass erst elektromagnetische Hitze erzeugt wird, wenn das Kochgeschirr auf dem Kochfeld aufgesetzt wird. Es wird also nur so viel Wärme erzeugt, wie benötigt wird. Die Hitze entsteht genau an den Topf- und Pfannenböden und ist nach dem Ausschalten sofort wieder verschwunden Die verwendeten Töpfe und Pfannen müssen für die Induktionskochstelle geeignet sein. Das heißt, dass sie einen magnetischen Boden haben müssen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass beim Überkochen nichts anbrennen kann, da die Fläche sich nicht selbst erwärmt. Induktion ermöglicht also zum einen eine sehr effiziente und energiesparende Kochweise und ist zum anderen sehr flexibel und sicher.

BACKOFEN

Umluft

Bei Umluft befindet sich in der Rückwand des Backofens ein Ventilator, der die Warme Luft gleichmäßig im gesamten Innenraum verteilt. Da die warme/heiße Luft schneller und gleichmäßig verteilt wird, muss bei Umluft auf niedrigerer Temperaturstufe betrieben werden als bei Ober-/Unterhitze. Dadurch ist auch die Zubereitungszeit kürzer.

Heißluft

Auch bei der Beheizungsart Heißluft wird ein Ventilator genutzt. Unterschied zur Umluft: Um den Ventilator ist ein Ringheizkörper angebracht, welcher dafür sorgt, dass gleich heiße Luft in den Innenraum geblasen wird. Dadurch ist eine gleichmäßige Hitzeverteilung gegeben. Bei dieser Technik muss der Anwender den Ofen nicht vorheizen. Außerdem ist Heißluft sehr effizient, da direkt heiße Luft in den Garraum eingeführt wird. Die Luft muss also nicht mehr umgewälzt werden.

Pyrolyse

Der Begriff Pyrolyse stammt aus dem altgriechischen und bedeutet übersetzt „Hitzeauflösung“. Bei dem Pyrolyseprozess erhitzt sich der Backofen aus sehr hohe Temperaturen (500°C – 600°C), wobei die im Backofen verbliebenen Verunreinigungen und Verkrustungen zu Asche zerfallen. Danach kann die Asche ganz einfach ausgewischt werden. Es ist also eine sehr effiziente und bequeme Möglichkeit, den Innenraum des Backofens komplett zu reinigen.

DUNSTABZUGSHAUBEN

Umluft-System

Bei der Umlufthaube werden die Kochdünste angesaugt und in verschiedenen Filterlagen von Fetten und Gerüchen befreit und wieder in den Raum zurückgeleitet. Die Luft zirkuliert dann im geschlossenen Raum.

Deshalb benötigen Umlufthauben keine Wanddurchbrüche oder andere bauliche Veränderungen.

 

(Foto: Miele)

Abluft-System

Auch bei der Ablufthaube werden Kochdünste angesaugt und es werden ebenfalls Fette herausgefiltert. Jedoch werden die Gerüche und der Dampf über ein Abluftrohr nach draußen transportiert. Damit die Abluft nach außen gelangen kann, benötigen die Ablufthauben einen Wanddurchbruch oder einen Dachauslass. Außerdem muss frische Luft zugeführt werden, damit kein Unterdruck im Raum entsteht. (geöffnetes Fenster)

(Foto: Miele)

 

Sicherheitshinweise für Abluft-Abzugshauben

Wir weisen darauf hin, dass der gleichzeitige Betrieb von Ablufthaube und Kamin vermieden werden sollte. Abluft-Abzugshauben bewirken während des Betriebes einen deutlichen Unterdruck im Raum. Der Unterdruck ist dann so stark, dass der Auftrieb des Schornsteins nicht mehr ausreicht, um den Rauch, der im Kamin entsteht, nach draußen zu transportieren. Die Abgase sammeln sich im Wohnraum.

Muldenlüfter

Der Begriff des Muldenlüfters entstammt aus dem Jahre 1976, als die Firma Gaggenau auf die Idee kam, den Dunst nach unten abzusaugen. Damals kochte man nämlich auf „Kochmulden“, statt auf „Kochfeldern“. Man war der Ansicht, dass die Küche nur gelüftet werden muss, um den Dunst zu beseitigen. Dabei wurde aber nicht bedacht, dass die Fettfilterung eine ebenso wichtige Rolle hat. Aus diesem Grund hat sich diese Technik 30 Jahre nicht durchsetzen und wurde auch kaum weiterentwickelt. Mittlerweile ist der Muldenlüfter von Gaggenau weiterentwickelt worden. Die Geräte, die heute genutzt werden, werden weder neben Kochmulden genutzt noch sind sie zur Raumlüftung gedacht. Deshalb ist der Begriff irreführend. Jedoch nutzt Gaggenau den Begriff weiterhin aus Tradition.

 

(Foto: Gaggenau)